Wenn alles beginnt an seinen Platz zu fallen.

An dieser Stelle möchte ich dir einen Einblick dazu geben, wie ich die Arbeit als Osteopathin wahrnehme. Was mir wichtig ist, was mich bewegt und antreibt, wie ich diese wunderbare Arbeit erlebe und aus meiner Sicht beschreiben und würdigen möchte.

Wie ich das Gelernte und Erlebte in meinem Leben und in meiner Arbeit zum Ausdruck bringe und an welchen Stellen ich an meinen Horizont gestoßen und darüber hinausgegangen bin.

Immer wieder berührt mich diese Arbeit, wie sie einerseits so einfach und so klar ist und wie sie mich gleichzeitig immer wieder in die tiefe Komplexität des Seins führt. Mein Lehrer sagte mir einmal dazu:

„complexity is simplicity in the right cup“

Ich arbeite mit den verschiedene Strukturen im Körper, von den fast harten, knöchernen, eher mechanischen Techniken, über die teilweise eher schmerzhaften Muskel-, Gelenks und Faszial – Techniken, dem Mobilisieren des Viszerum (Organe), bis zu den sehr feinen, fließenden craniosakralen Techniken.

Wenn das Sein im Hier und Jetzt Platz nimmt.

Der emotionalen Ebene gebe ich dabei ebenso viel Raum, da diese für mich mit der Körperarbeit auf essentieller Ebene zusammen gehört. Wir sind nicht nur Körper, sondern ebenso Geist und Seele. Bei meiner Arbeit geht es mir darum, dass Unbewusstes wieder bewusst werden kann und wir unsere Körper wieder mehr spüren lernen. So schaue ich mit jeder neuen Klientin und jedem neuen Klienten ganz gezielt, welche Ebene grade angesprochen werden möchte, beziehungsweise über welche Ebene in der jeweiligen Situation der beste Kontakt entstehen kann.

In der Osteopathie geht es grundlegend darum die Selbstheilungskräfte, die uns allen Inne wohnen zu aktiveren, in Balance zu bringen und in eine gesunde Selbstverantwortung zu begleiten. Wir alle brauchen dabei manchmal Hilfe und ein Gegenüber, um mehr Klarheit zu finden, gesehen zu werden und ganz in uns anzukommen.

Seit Jahren bilde ich mich in den verschiedensten Bereichen fort, auch in solchen, die scheinbar wenig mit der Osteopathie zu tun haben. Meditation, Kontemplation, Mystik, sowie Schattenarbeit und Traumaarbeit auf individueller, transgenerationaler und kollektiver Ebene. All diese Dinge berühren mich tief und in ihnen liegt der Antrieb für meine Arbeit.

Wenn die Komplexität des Körpers, der Seele, des Seins ganz zart beginnen im Einklang zu schwingen.

So wage ich mich mit Demut, Neugier, meinem Herzen, dem Willen etwas ändern zu wollen und viel Know-How an das Thema Heilung.